Liberal Demokratic Party of Afghanistan
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Petition an die Weltgemeinschaft, die Vereinten Nationen und den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag: Verkehrte Welt!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wenn die pakistanischen Machthaber selbst in Verbindung mit terroristischen Aktivitäten stehen, wie können sie dann glaubwürdig behaupten, den Terrorismus zu bekämpfen?
 
Wir haben wiederholt aus den Nachrichten erfahren, dass pakistanische Kriegsverbrecher im Auftrag ausländischer Staaten handeln, um in Großafghanistan auf beiden Seiten der Durand-Linie Unruhe zu stiften.
 
Die Zeiten der 1970er- und 1980er-Jahre sind vorbei. In der heutigen Zeit lassen sich viele Vorgänge durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien nachverfolgen und öffentlich machen.
 
Der pakistanische Militärgeheimdienst ISI bildet mehr als 30 terroristische Gruppierungen aus und unterstützt sie, darunter auch die Terrorgruppe IS-Khorasan. Diese Gruppierung hat gemeinsam mit „Jabha Muqawamat“ mehrere Terroranschläge in Afghanistan verübt.
 
Die verschiedenen Terrorgruppen werden nach Afghanistan, Indien sowie in andere Länder entsandt, um dort Terroranschläge zu verüben.

Wir haben den Vereinten Nationen bereits mehrfach eine Liste der oben genannten terroristischen Gruppierungen übermittelt. Diese Liste fügen wir diesem Schreiben erneut bei.
 
Wer finanziert die terroristische Infrastruktur in Pakistan?
 
Der Aufbau und der Unterhalt einer Infrastruktur zur Ausbildung und Unterstützung zahlreicher bewaffneter Gruppierungen verursachen Kosten in Milliardenhöhe. Daher stellt sich die dringende Frage: Wer finanziert diese Infrastruktur, und welche Staaten, Organisationen oder sonstigen Akteure unterstützen sie?
 
Wir fordern eine gründliche Untersuchung der Finanzierungsquellen, der beteiligten Finanznetzwerke sowie der für die Finanzierung dieser Aktivitäten verantwortlichen Personen und Institutionen.
 
Wie kamen die Taliban nach Afghanistan?
 
Die Taliban sind nicht vom Himmel nach Afghanistan gekommen. Sie wurden aus Pakistan nach Afghanistan entsandt. Ihre Ausbildung, Organisation und Aktivitäten waren eng mit Pakistan verknüpft.
 
Die meisten jungen Taliban stammten aus armen Familien. Zahlreiche dieser jungen Menschen wurden durch Propaganda beeinflusst, ideologisch indoktriniert und durch gezielte Gehirnwäsche von religiösen Autoritäten wie pakistanischen Muftis, Mullahs und Maulanas radikalisiert, die mit dem pakistanischen Militärgeheimdienst ISI zusammenarbeiten.
 
Die Rolle religiöser Autoritäten und die Instrumentalisierung sowie Missbrauch der Religion
 
Mehr als 90 Prozent der pakistanischen Muftis, die religiöse Rechtsgutachten, sogenannte Fatwas, erteilen, arbeiten mit dem pakistanischen Militärgeheimdienst ISI zusammen wie unter anderem Mufti Abdulrahim und Tahir Ashrafi.
 
Wir fügen nachstehend einen Link bei, unter dem Fotos mehrerer pakistanischer Muftis zu sehen sind. Mehr als 90 Prozent der betreffenden Muftis arbeiten mit dem pakistanischen Militärgeheimdienst ISI zusammen. 
 
Die meisten religiösen Autoritäten Pakistans wie Muftis, Mullahs und Maulanas haben über Jahre hinweg im Auftrag des pakistansichen Militärgeheimdienst ISI falsche religiöse Propaganda und Gutachten (Fatwa) verbreitet , die zur Rechtfertigung von Gewalt und zur Radikalisierung junger Menschen beigetragen haben. Die Folgen dieser Entwicklung waren verheerend: Unzählige unschuldige Menschen in Afghanistan verloren ihr Leben, darunter Säuglinge, Kinder, Frauen, ältere Menschen und schwangere Frauen.
 
Besonders schwer wiegt die Tatsache, dass religiöse Argumente missbraucht, manipuliert und gezielt eingesetzt wurden, um junge Menschen für den Krieg und für Selbstmordanschläge zu gewinnen.
 
Gleichzeitig stellt sich die Frage, warum dieselben religiösen Autoritäten und Muftis, nicht mit vergleichbarer Entschiedenheit gegen die pakistanischen Machthaber nämlich „40 gemietete Sklaven der Engländer“auftreten, die in Korruption verwickelt sind, Milliardenbeträge aus der pakistanischen Staatskasse gestohlen haben und auf Kosten der pakistanischen Bevölkerung einen luxuriösen Lebensstil führen, der von Vergnügungen und Alkoholkonsum geprägt ist.
 
Die mit dem pakistanischen Militärgeheimdienst ISI zusammenarbeitenden Muftis sollen jungen Menschen, die überwiegend aus armen Familien stammten, eingeredet haben, dass sie nach ihrem Tod ins Paradies gelangen würden, wo Flüsse aus Honig und Milch flössen und sie mit 72 schönen Jungfrauen belohnt würden, wenn sie den Anweisungen bestimmter Muftis, Mullahs und Maulanas folgten.
 
Darüber hinaus sollen diese jungen Menschen dazu verleitet worden sein, Amerikaner, westliche Bürger, Inder und Russen als Ungläubige zu betrachten und zu glauben, dass die Tötung dieser Menschen ihnen den Zugang zum Paradies ermöglichen würde.
 
Auf diese Weise sollen zahlreiche junge Menschen getäuscht und dazu gebracht worden sein, in den Krieg zu ziehen, ihr Leben auf dem Schlachtfeld zu verlieren oder Selbstmordanschläge zu verüben.
 
Die 40 Diebe und Banditen Pakistans, die solche Vorstellungen verbreitet haben, haben jedoch dafür gesorgt, dass sie selbst, ihre Kinder und ihre Familien nicht denselben Gefahren ausgesetzt wurden. Während junge Menschen zum vermeintlichen Märtyrertod bewegt wurden, führten die Verantwortlichen pakistansichen Kriegsverbrecher zusammen mit ihren eigenen Kindern und Familien ein Leben in Luxus und Vergnügen.
 
Unsere bisherigen Appelle an die internationalen Institutionen
 
Wir haben uns bereits mehrfach schriftlich an die Vereinten Nationen und den Internationalen Strafgerichtshof gewandt und die strafrechtliche Verfolgung derjenigen gefordert, die für Kriegsverbrechen und die Ermordung unschuldiger Angehöriger des afghanischen Volkes auf beiden Seiten der Durand-Linie verantwortlich sind. Bislang haben wir jedoch keine für uns erkennbare Reaktion auf unsere wiederholten Appelle erhalten.
 
Vor diesem Hintergrund richten wir folgende dringende Fragen an Sie:
 
Wenn die von uns beschuldigten pakistanischen Kriegsverbrecher Sie durch falsche Angaben und Lügen irreführen, weshalb schenken Sie ihren Aussagen dann offenbar so bereitwillig Glauben? Gibt es andere Gründe dafür, dass unsere wiederholten Appelle bislang ohne eine für uns erkennbare Reaktion geblieben sind? Oder scheuen Sie sich, gegen die Verantwortlichen vorzugehen?
 
Unsere dringende Forderung
 
Wir appellieren erneut und mit größter Dringlichkeit an die Weltgemeinschaft, die Vereinten Nationen und den Internationalen Strafgerichtshof, die Verantwortlichen in Pakistan für  Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Dazu zählen insbesondere diejenigen, die für die Ermordung von Millionen unschuldiger Menschen in Großafghanistan auf beiden Seiten der Durand-Linie verantwortlich sind, darunter Säuglinge, Kinder, ältere Menschen, schwangere Frauen und zahlreiche weitere zivile Opfer.
 
Wir appellieren an die internationale Gemeinschaft, die Grundsätze der Gerechtigkeit, der Rechenschaftspflicht und des Schutzes ziviler Leben zu wahren. Kein Staat, keine Institution, keine Organisation und keine Einzelperson darf über dem Gesetz stehen.
 
Die Opfer und ihre Familien haben ein Recht auf Gerechtigkeit. Die internationale Gemeinschaft muss sicherstellen, dass Vorwürfe schwerer Verbrechen unparteiisch geprüft  und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Anlagen:
  • Anhang:

  • Terrororganisationen, die Berichten zufolge in Pakistan ausgebildet werden und mit dessen Unterstützung agieren: 
  •  
    1. IS-Khorasan 
    2. Taliban des pakistansichen ISI
    3. Haqqani-Gruppe 
    4. Organizing Al Qaeda 
    5. Hizb-ul-Mujahideen (HM) 
    6. Harkat-ul-Ansar (HuA, heute Harkat-ul-Mujahideen) 
    7. Lashkar-e-Taiba (LeT) 
    8. Jaish-e-Mohammad Mujahideen E-Tanzeem (JeM) 
    9. Al Bad 
    10. Jamait-ul-Mujahideen (JuM) 
    11. Lashkar-e-Jabbar (LeJ) 
    12. Harkat ul Jehad al-Islami (HUJI) 
    13. Muttahida Jehad Council (MJC) 
    14. Al Barq 
    15. Tehrik-ul-Mujahideen 
    16. Al Jehad 
    17. Jammu & Kashmir National Liberation Army 
    18. People's League 
    19. Muslim Janbaz Force 
    20. Kashmir Jehad Force 
    21. Al Jehad Force (Fusion aus Muslim Janbaz Force und Kashmir Jehad Force) 
    22. Al Umar Mujahideen 
    23. Mahaz-e-Azadi 
    24. Islami Jamaat-e-Tulba 
    25. Jammu & Kashmir Students Liberation Front 
    26. Ikhwan-ul-Mujahideen 
    27. Islamic Students League 
    28. Tehrik-e-Hurriat-e-Kashmir 
    29. Tehrik-e-Nifaz-e-Fiqar Jafaria 
    30. Al Mustafa Liberation Fighters 
    31. Tehrik-e-Jehad-e-Islami 
    32. Muslim Mujahideen 
    33. Al Mujahid Force 
    34. Tehrik-e-Jeha 
    35. Islami Inquilabi Mahaz